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Hausautomation mit Touch Panels

Moderne Hausautomation bietet den Bewohnern nicht nur immense Vorteile im Bereich der Bequemlichkeit, sondern kann auch gezielt dazu eingesetzt werden die Stromkosten eines Hauses spürbar zu senken. Damit die Steuerung der automatisierten Technik leichter und vor allem intuitiver geschieht, setzen immer mehr Systeme auf so genannte Touch Panel, welche eine leichtere Steuerung der verschiedenen Elemente erlauben.

Das perfekte Traumhaus dank Automation
Nicht nur Neubauten nutzen immer mehr die Vorteile, welche die Automatisierung verschiedener Vorgänge bieten kann, sondern auch immer mehr Altbauten werden mit dieser praktischen Technik ausgestattet. Angefangen von der automatischen Steuerung der Beschattung, über die kontrollierte Regelung von Temperatur und Zuluft über die Steuerung von Licht und Unterhaltungselektronik kann mittlerweile beinahe jeder Aspekt des Lebens über eine Hausautomation erleichtert werden. Anstatt hierbei jedoch auf unverständliche Fernbedienungen angewiesen zu sein und deren Gebrauch mühsam lernen zu müssen, verwenden immer mehr Automationssysteme moderne Touch Panel zur Steuerung aller Funktionen.

Das Touch Panel – Einfache Visualisierung aller Vorgänge
Als Touch Panel bezeichnet man einen berührungssensitiven Bildschirm, der sich durch einfaches Berühren der dargestellten Symbole steuern lässt. Diese Panels lassen sich dabei sowohl fest in der Wohnung installieren, als auch als freie Fernbedienungen nutzen, welche über das WLAN mit dem heimischen Netzwerk verbunden sind. Der große Vorteil dieser Geräte liegt in der direkten Visualisierung aller Bedienmöglichkeiten für den Benutzer. In der Regel werden die einzelnen Möglichkeiten über selbst erklärende Icons dargestellt, welche die Benutzerführung vereinfachen.

Steuerung über visuelle Reize
Möchte man nun mit einem solchen Touch Panel zum Beispiel das Licht steuern, kann man durch die Visualisierung auf dem Bildschirm leicht zum entsprechenden Menüpunkt navigieren. So lässt sich in diesem Beispiel zunächst der gewünschte Raum auswählen und dann mit einem Druck auf das entsprechende Icon das Licht und die Lichtintensität einstellen. Die offensichtliche Visualisierung erleichtert hierbei nicht nur die Benutzung des Gerätes, sondern hilft auch bei der Akzeptanz der neuen Möglichkeiten in den eigenen vier Wänden.

Das Touch Panel – hochwertige Technik für ein perfektes Zuhause
Egal ob fest verbaut oder als freie Fernbedienung: Ein Touch Panel übernimmt durch seine Gestaltung und die deutliche Visualisierung viele Funktionen von modernen Smartphones und Kommunikationsgeräten. Durch die einfache Bedienung und den hohen visuellen Wiedererkennungswert kann so die Bedienung der eigenen Hausautomation deutlich schneller gelernt und umgesetzt werden, als es mit einer herkömmlichen Fernbedienung der Fall wäre. Hochwertige Displays und eine einfache Menüführung sorgen hierbei für die notwendige Hilfe bei der Steuerung. Es zeigt sich also, dass eine Hausautomation nur so gut ist, wie ihre Bedienbarkeit. Denn nur was intuitiv und vor allem schnell begreifbar ist, wird von den Hausbewohnern in der Regel schnell akzeptiert. Eine gute und gelungene Visualisierung aller Möglichkeiten auf dem Touch Panel kann hier wahre Wunder wirken.


Was ist eigentlich Digitalstrom?

Digitalstrom ist ein System, das seit dem zweiten Quartal 2011 Produkte ausliefert. Das System ist von Beginn an darauf ausgelegt, von der Technik und dem Installationssystem relativ günstig zu sein. Voraussetzung ist eine Digitalstrom-Anlage, die die Kommunikation der einzelnen angeschlossenen Geräte über das Stromnetz ermöglicht.

Standardisiertes KNX -System
KNX bezeichnet die Weiterentwicklung des “Europäischen Installationsbus” (EIB) und wurde im Jahre 2002 von einem Konsortium unterschiedlicher Unternehmen veröffentlicht. Das System ermöglicht es, in einem Haus oder einer Wohnung alle Geräte im Innen- und Außenbereich miteinander zu verbinden. Dabei legt das KNX-System fest, wie Aktoren und Sensoren miteinander kommunizieren sollen. KNX bietet ein standardisiertes, genormtes und weitestgehend anerkanntes System. Dabei wird der KNX-Standard von zahlreichen Unternehmen unterstützt, sodass eine große Bandbreite zur Verfügung steht. Der Vorteil des Systems liegt auch darin begründet, dass beim Ausfall einer Komponente das restliche System stabil bleibt. Alle Komponenten sind einheitlich in einer Programmierumgebung programmierbar. Diese werden durch einen KNX -Bus untereinander verbunden über dem sie mit Strom versorgt werden und kommunizieren. So wird ein einheitliches System geschaffen, das auch von außen per Computer oder Smartphone gesteuert werden kann.

Verbundenheit der Geräte
Mit dem Digitalstrom können alle Geräte untereinander verbunden und gesteuert werden. Dafür werden die einzelnen Geräte (Leuchtmittel, Schalter, Steckdosen) im Haus mit einem Digitalstrom-Chip ausgestattet. Durch die einheitliche Ausstattung sind alle Geräte zentral steuerbar. Dabei ist das System so ausgelegt, dass es auch ohne große Bauarbeiten in jeder Wohnung installierbar ist und hier das Leben erleichtert.

Flexibel und unverkabelt
Das Digitalstrom-Sytem verzichtet auf Datenverkabelung. So ist keine Kabelverlegung nötig, denn das Stromnetz wird als Datennetz genutzt. Die Kosten für das Digitalstrom-System sind relativ gering, denn die Komponenten werden in der Massenproduktion hergestellt. Statt jedes Gerät einzeln auszuschalten, kann das innovative System entweder zeitgesteuert für die Ein- oder Ausschaltung sorgen oder aber über eine zentrale Stelle im Haus oder via Smartphone gesteuert werden. So kann die Beleuchtung zeitlich eingestellt oder das Fernsehen ein- und ausgeschaltet werden. Der Digitalstrom ermöglicht die moderne Hausautomation und kann die Gegebenheiten auf die speziellen Anforderungen der Bewohner ausrichten. So ist es möglich, alle Geräte und Anlagen, die sich im und um das Haus befinden mittels einer KNX -Anlage zu steuern. So sind zeitgeschaltete Beleuchtungsszenarien ebenso zu realisieren wie die Einstellung der Klimaanlage oder der Heizung. Multimedia-Geräte können auf Wunsch zu einem gewissen Zeitpunkt eingeschaltet werden und auch Alarmanlagen sind in das System zu integrieren. Dadurch wird das tägliche Leben erleichtert. Ein weiterer Vorteil ist die Sicherheit und die Stromersparnis durch den gezielten Einsatz der Energie im gesamten Wohn- und Außenbereich.


Was ist enOcean?

Die Firma EnOcean GmbH entwickelte eine innovative Grundlagentechnologie mit batterieloser Funksensorik. Diese Module werden weltweit in Industrieanlagen und Gebäuden eingesetzt. Der Anwender spart sich bis zu dreißig Prozent der Verkabelung. Weltweit arbeiten vertreiben zahlreiche Unternehmen diesen Standard.

EnOcean – Made in Germany weltweit im Einsatz
Gegründet wurde die EnOcean GmbH im Jahre 2001. Sie hat ihren Sitz bei München, genauer gesagt in Oberhaching. Die Funksensorik, welche zum Einsatz kommt, ist batterielos. Die Produkte werden weltweit in Technologie basiert auf einer Kombination von Energiewandlern und Funktechnik Bisher sind gut eine halbe Million dieser Funkkomponenten im Einsatz. Mehr als vierzig Mitarbeiter arbeiten in Deutschland und den Vereinigten Staaten für das Unternehmen. Vertrieben werden die Systemlösungen von zahlreichen namhaften Herstellern rund um den Globus. Die Elektroinstallationsgeräte der Funksystem-Technologie ermöglicht eine flexible Automation der Gebäude. Batterie- und kabellose Wandschalter ermöglichen eine Ersparnis von bis zu dreißig Prozent der Verkabelung gegenüber herkömmlichen Systemen. Über Gateways lassen sich die Produkte auch problemlos in Automationssysteme einbinden. Dem Endkunden bietet sich damit die Möglichkeit, das komplette Produkt-Angebot zu nutzen.

Energiesparend und unabhängig
Das Funksystem hat einen sehr niedrigen Energieverbrauch. Der Standard ist optimiert für die verschiedenen Lösungen und schafft die Voraussetzungen für eine offene Funktechnologie. Die Funksensoren und -netze beziehen ihre Energie aus der Umgebung wie etwa Temperatur- oder Lichtdifferenzen. So werden elektronische Steuerungssysteme ermöglicht, die unabhängig von der externen Stromversorgung arbeiten.

Einsatzbereiche
Durch den neuen EnOcean-Standard wird die Implementierung und Entwicklung von energieoptimierten Funktechnologien beschleunigt. Neue Anwendungsgebiete können durch das Funksystem erschlossen werden. Neben der Haus- und Gebäudetechnik finden die Produkte auch Einsatzmöglichkeiten in Smart Home, Smart Grid und Smart Metering sowie für Lösungen im Logistik-, Transport- und Industriebereich. Die Schalter lassen sich ohne zusätzliche Leitungen montieren und es erfolgt eine Integration von Sensoren für Sonnenschutz, Beleuchtung und Raumklima-Installationen in die Gebäudeautomation.Inzwischen sind mehr als tausend Produkte verfügbar. Hersteller und Entwickler profitieren von der umfassenden Erfahrung in der Praxis. Die Technologie ermöglicht vom Hersteller unabhängige, intelligente und energieeffiziente Automationslösungen. Die batterielosen Schalter, Empfänger und Sensoren speichern geringste Mengen von Energie, die sie aus der Umwelt holen, diese entsteht durch Druck, Bewegung, Licht, Rotation, Vibration oder Temperaturunterschiede. Die wartungsfreien Lösungen bieten Vorteile für alle. Die Gebäudespezialisten bietet sich eine einfache und flexible Planungsmöglichkeit. Die Produkthersteller können die Funkmodule einfach in ihre Licht- und Beschattungs-Anwendungen implementieren. Dem Anwender bietet sich Kosten- und Energieeinsparung sowie Flexibilität durch das Funksystem.


Was ist der Unterschied zwischen DMX und DALI?

Bei DMX und Dali handelt es sich um Schnittstellen zu Steuerungen für die LED Beleuchtung. Dies ist aber auch schon die hauptsächliche und fast einzige Gemeinsamkeit, welche die beiden Steuerungsarten verbindet. Offensichtlicher und vielseitiger sind die Unterschiede, die sich vor allem auf die Einsatzbereiche der Lichtsteuerung auswirken und eine richtige Entscheidung für DMX oder Dali benötigen.

DMX oder Dali – was eignet sich besser?
Wenn Sie einen Arbeitsbereich oder Lebensbereich energieeffizient ausleuchten und die Beleuchtung über eine Steuerung konfigurieren möchten, sind Sie mit einer der Dalischnittstelle gut beraten. Auch wenn die Steuerung anfänglich noch nicht optimiert und mit Einschränkungen verbunden war, hat sie sich schnell etabliert und einen wichtigen Rahmen in der Regelung der Beleuchtung angenommen. Über die Schnittstelle können Farbwechsel generiert und Intervalle geschaltet werden, ohne dass eine manuelle Steuerung der LED Beleuchtung notwendig wäre. Durch den Einsatz der Steuerung ist es nicht mehr notwendig, mit Vorschaltgeräten zur Signalübertragung zu arbeiten und so einen weitaus höheren Verbrauch an Energie zu begünstigen. Vorschaltgeräte haben mit diesen Modulen zur Steuerung der Lichttechnik ausgedient und spielen weder bei der Beleuchtung im Eigenheim, noch in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen eine Rolle. Ein sicherer Betrieb und eine kostenoptimierte Nutzung der Lichtsteuerung überzeugt, auch wenn sich die Unterschiede der beiden Komponenten offensichtlich aufzeigen. Ersteres, das DMX Modul, lässt sich mit der zweiten Komponente verbinden und so zu einer Umwandlung der Signale verwendet werden. Der alleinige Betrieb mit dieser Schnittstelle ist nicht dafür geeignet, in großen Gebäuden eine einheitliche Lichtsteuerung zu ermöglichen und die präzise Funktionalität der automatisierten Steuerung zu gewährleisten.

Lichttechnik modern steuern
Mit dem Fokus auf eine maximale Ersparnis von Energie, können Sie sich für die automatisierte Steuerung Ihrer Beleuchtung mittels einer Schnittstelle entscheiden. Das funktioniert mit Dali auch dann, wenn Sie nicht nur mit weißem Licht arbeiten, sondern eine Umschaltung der Beleuchtung im möglichen RGB-Farbschema wünschen. Nicht nur die Dauer und die Anpassung zu den Lichtverhältnissen, sondern auch auf der Grundlage des Einfalls von Tageslicht oder der Abwesenheit, können mit der neuen Technologie gesteuert werden. Die Schnittstelle arbeitet wie ein Vorschaltgerät, welches sich präzise auf die gewünschten Optionen zu den Lichtverhältnissen einstellen und somit optimal konfigurieren lässt. Anders als herkömmliche und kostenintensive Vorschaltgeräte, können Nutzer der neuen Technik die vielen Vorteile erkennen und sich auf eine einfache Übertragung und Umwandlung der Signale über diese Technologie entscheiden. Die Unterschiede begründen sich in den Einsatzbereichen, der Größe, sowie den expliziten Wünschen der Kunden nach der Veränderung der Lichtverhältnisse, sowie der Übertragung und Umwandlung von Signalen. DMX kann als Basis für Dali genutzt, Letzteres eigenständig verwendet werden.


Welches Hausautomationssystem für Licht- und Heizungssteuerung?

Hausautomation ist schon eine Weile kein Science Fiction mehr. Die Regulation von Licht und Heizung per Computer, Tablet und Smartphone gehört zum komfortablem Wohnen. Beim Neubau ist die Integration von Steuer- und Bedienungselementen in den einzelnen Räumen zunehmend Standard. Durch die Verbreitung von Funknetzen und mobilem Internet ist jedoch seit einiger Zeit auch die nachgerüstete Variante attraktiv.

Der Traum vom intelligenten Haus
Die meisten Menschen kennen die Vorstellung von intelligenten Häusern, die ihrem Bewohner immer einen Schritt voraus sind und jeden Wunsch von den Augen ablesen, aus Filmen. Während eine Hausautomation auf dem Niveau futuristischer Visionen ein eher illusorisches und kostspieliges Unterfangen ist, bietet Elektro- und Funktechnik heute schon einige interessante Möglichkeiten. Auf diesem Wege lassen sich vor allem Licht, Heizung und Rollläden voll automatisiert konfigurieren. Dabei befindet sich an der entsprechenden Technik bei den System ein Sensor- und Steuerelement, das entweder direkt an die Stromleitungen des Hauses angebunden ist oder über das heimische WLAN arbeitet. Über die Licht- und Heizungssteuerung können Sie beispielsweise feste Zeiten bestimmen, zu denen Lichter angeschaltet und Rollläden geschlossen sind, oder die Raumtemperatur festlegen. Das System ist vollständig im Bezug auf Zeiten und bestimmte Räume programmierbar. Für umweltfreundliche Reduktion von Kosten ist gerade Heizungssteuerung interessant, da ein Haus sich auf eine bestimmte Temperatur runterregeln lässt, während niemand zu Hause ist. Die Hausautomation hält die Räume auf einer niedrigen Temperatur, ohne sie auszukühlen, und heizt das Haus für die Heimkehr seiner Bewohner wieder auf.

Neubau und Nachrüstung
Einige Automationssysteme kommen fest installiert mit dem Verlegen der elektrischen Leitungen eines Neubaus. Diese lassen sich zwar im Nachhinein einbauen, doch es ist ein gewaltiger Kostenaufwand, der die Arbeit von Fachkräften benötigt. Mit weniger Kosten und Mühen sind heute Funksysteme eine Alternative, da sie die Funktionen zur Licht- und Heizungssteuerung ähnlich zuverlässig erfüllt. Ein Funksystem läuft über den heimischen Router und ist leichter mit Thermostaten und Steuerelementen für Licht und Rollläden nachrüstbar. Da die Hausautomation per Funk auf Effizienz bei den Endgeräten ausgelegt ist, können diese System unter dem Einfluss anderer Funknetze im Umkreis leiden. Ein Signal auf der richtigen Frequenz kann dazu führen, dass einprogrammierte Routinen oder Befehle per Fernsteuerung Schwierigkeiten aufweisen.

Hersteller im Überblick
In Deutschland finden sich für die eigenen vier Wände vor die Systeme KNX, Homematic und RWE SmartHome. Es gibt eine Vielzahl von kleineren Hilfslösungen aus dem Baumarkt, doch hierbei handelt es sich um die großen Gesamtpakete. Bei Homematic und RWE SmartHome handelt es sich um Technik desselben Herstellers EQ-3. EIB/KNX ist auf aktuellem Stand die Grundlage für die meisten Systeme großer Anbieter.